TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN

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Die beiden Bundesprogramme „VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“ und „kompetent. für Demokratie – Beratungsnetzwerke gegen Rechtsextremismus“ haben in der Förderperiode 2007–2010 sichtbare Erfolge gezeigt.

 

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend will die neu geschaffenen Netzwerke auf kommunaler und Landesebene ab 2011 weiter stärken. Dabei wird die grundsätzliche Ausrichtung beibehalten, es werden lediglich in einzelnen Programmkomponenten Veränderungen vorgenommen. Dabei sollen Synergiepotenziale besser genutzt sowie Nachhaltigkeits- und Qualitätsaspekte stärker berücksichtigt werden. Dies geschieht in der Förderperiode unter einem gemeinsamen Dach mit dem Titel „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ fortgeführt.

Die folgenden Programmbausteine sind vorgesehen:

1. Förderung integrierter lokaler Strategien: Lokale Aktionspläne

Die Entwicklung integrierter lokaler Strategien hat sich als Erfolg versprechendes Instrument zur Stärkung der Bürgergesellschaft erwiesen. In der kommenden Förderperiode ist deshalb die Entwicklung, Implementierung und Umsetzung neuer Lokaler Aktionspläne vorgesehen.

2. Sicherung der Nachhaltigkeit der integrierten lokalen Strategien der bestehenden Lokalen Aktionspläne

Zur Intensivierung und Verstetigung der Arbeit der bereits bestehenden 90 Lokalen Aktionspläne aus der Förderperiode 2007–2010 werden diese ebenfalls im Rahmen ihrer Weiterentwicklung mit einer Fördersumme unterstützt, die sich auf die Finanzierung der Koordinationsarbeit, der Vernetzung sowie der Gewinnung weiterer Zielgruppen konzentriert.

3. Förderung themenbezogener modellhafter Maßnahmen (Modellprojekte: Jugend, Bildung und Prävention)

Vielversprechende und innovative Modellerprobungen auf dem Feld des Demokratielernens sowie präventive Projekte gegen Rechtsextremismus werden auch in der Förderperiode 2011–2013 unterstützt. Gefördert werden Modellprojekte in vier Themenbereichen, die sich besonders methodischen Herausforderungen stellen.

Die vier Themenbereiche lauten:

  • Auseinandersetzung mit historischem und aktuellem Antisemitismus
  • Auseinandersetzung mit rechtsextrem orientierten Jugendlichen
  • Zusammenleben in der Integrationsgesellschaft
  • Umgang mit Vielfalt und Differenz im Elementar- und Primärbereich

Zur Sicherung der Nachhaltigkeit wird die Finanzierung der Projekte auf verschiedene Schultern verteilt. Eine Kofinanzierung in Höhe von mindestens 50 Prozent ist daher erforderlich.

4. Förderung und Unterstützung qualitätsorientierter Beratungsleistungen in den landesweiten Beratungsnetzwerken.

Bei den landesweiten Beratungsnetzwerken steht die Weiterentwicklung einer qualitativen Beratungstätigkeit im Vordergrund. So soll nicht nur die Beratungstätigkeit gefördert werden, sondern auch die Qualifizierung der Beraterinnen und Berater. Modulare Weiterbildungsangebote sowie Qualitätsentwicklung und -dokumentation stehen dabei im Vordergrund.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage:
www.toleranz-fördern-kompetenz-stärken.de oder unter www.bmfsfj.de

 

Die Koordinierungsstelle "Tolerantes Brandenburg" im Ministerium für Bildung, Jugend und Sport wird im Rahmen des Bundesprogramms "TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN" gefördert.

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Mehr zum landesweiten Beratungsnetzwerk Tolerantes Brandenburg: hier

letzte Änderung am 14.11.2011