Landeskoordinierung Beratungsnetzwerk und Mobile Intervention im Land Brandenburg

Bereits bestehende Angebote werden derzeit im Land Brandenburg weiter ausgebaut und zu einem landesweiten Beratungsnetzwerk zusammengeführt. Getragen wird das Netzwerk im Wesentlichen von: staatlichen Kooperationspartnern (u.a. dem Verfassungsschutz, der Polizei, der Justiz und der Integrationsbeauftragten des Landes), nicht-staatlichen Kooperationspartnern (u.a. dem Aktionsbündnis gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Gewalt, dem Verein Demokratie und Integration Brandenburg e.V. mit demos – Brandenburgisches Institut für Gemeinwesenberatung und mit der RAA Brandenburg, dem Verein Opferperspektive e.V., der Brandenburgischen Sportjugend) sowie lokalen Kooperationspartnern (u.a. den Schulämtern, den Schutzbereichen der Polizei sowie den Landkreis- und Stadtverwaltungen, zivilgesellschaftlichen Bündnissen, Vereinen und anderen Akteuren).

Das Beratungsnetzwerk ist somit ein Verbund von Expert/-innen, die in besonderen Notlagen unmittelbar vor Ort beraten und weiterführende Unterstützungsleistungen anbieten. Es verknüpft unterschiedliche  Kompetenzen, die bedarfsorientiert Personen, Institutionen und Kommunen bei der Bewältigung von Notlagen unterstützen.

Aus diesem Beratungsnetzwerk werden im Bedarfsfall Interventionsteams gebildet. Diese Teams sollen u.a. die Situation analysieren, mögliche Ressourcen identifizieren und ein Handlungs- und Lösungskonzept erarbeiten und umsetzen.

Die Koordinierungsstelle „Tolerantes Brandenburg“ übernimmt im Rahmen des Bundesprogramms "kompetent.für Demokratie" die Aufgaben einer Landeskoordinierungsstelle und kann als Erstkontaktstelle angesprochen werden.

Pressemitteilungen des Koordinators der Landesregierung für das Handlungskonzept “Tolerantes Brandenburg“, Bildungsstaatssekretär Burkhard Jungkamp:

Bundessprogramm „kompetent. für Demokratie - Beratungsnetzwerke gegen Rechtsextremismus"

letzte Änderung am 11.03.2010