Aufgaben der Koordinierungsstelle "Tolerantes Brandenburg"

Die Landesregierung Brandenburg misst der stärkeren Mobilisierung aller gesellschaftlichen Kräfte gegen Intoleranz, Extremismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Rassismus und dabei insbesondere dem Handlungskonzept "Tolerantes Brandenburg" besondere Bedeutung zu.

Aus diesem Grunde wurde die Koordinierungsstelle "Tolerantes Brandenburg" eingerichtet. Die Koordinierungsstelle nimmt folgende Aufgaben wahr:

  • Grundsatzangelegenheiten des Handlungskonzepts "Tolerantes Brandenburg", einschließlich der Begleitung der politischen Schwerpunktsetzung innerhalb der Landesregierung und einer permanenten Weiterentwicklung der konzeptionellen Vorstellungen für das Handlungskonzept
  • Koordinierung der ressortübergreifenden Vorhaben im Zusammenhang mit der Umsetzung des Handlungskonzepts und seines Maßnahmekataloges
  • Unterstützung bei der Entwicklung von Strategien gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit auf örtlicher Ebene einschließlich der Begleitung und Zusammenarbeit mit regionalen Akteuren, Partnern, Initiativen und lokalen Bündnissen
  • Unterstützung zivilgesellschaftlicher Strukturen in Brandenburg und bei der Entwicklung von Netzwerken zur Förderung der Bürgergesellschaft
  • Enge Zusammenarbeit mit dem Landespräventionsrat Brandenburg und der Ausländerbeauftragten des Landes
  • Zusammenarbeit mit den Büros für Integration und Toleranz (RAA Brandenburg e.V. und das Mobile Beratungsteam) und dem Aktionsbündnis gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit
  • Koordination und Aufbereitung des Themas für die Öffentlichkeit und Entwicklung von Strategien zur Platzierung des Themas in den Medien (inklusive Erstellen von Dokumentationen, Werbematerial und Publikationen)
  • Unterstützung der Organisation von Veranstaltungen und öffentlichen Auftritten
letzte Änderung am 11.02.2010