Stellenausschreibung: Berater_in für Betroffene rechter und rassistischer Gewalttaten

Im Rahmen des Bereichs der »Beratung für Betroffene rechter und rassistischer Gewalt« beim Verein Opferperspektive e.V. ist zum 1. Januar 2018 eine Berater_innenstelle (30 Wochenstd.) zu besetzen. Die Stelle ist bis zum 31.12.2018 befristet. Eine Verlängerung wird angestrebt.

In der Beratung von Betroffenen rechter und rassistischer Gewalt beim Verein Opferperspektive arbeiten sieben Mitarbeiter_innen. Die Beratung findet aufsuchend im gesamten Land Brandenburg statt.

Die Beratung von Gewaltbetroffenen erfordert Elan und Belastbarkeit sowie Interesse an der Zusammenarbeit in einem engagierten Team. Alle Kolleg_innen sollten an der Selbstverwaltung des Projektes mitarbeiten.

Der Dienstort ist Potsdam.

 

Die Arbeit  umfasst vier wesentliche Bereiche:

 -psychosoziale Beratung und Begleitung von Betroffenen, Angehörigen und Zeug_innen,

 -lokale Intervention,

 -Lobbyarbeit für (potenzielle) Betroffenengruppen,

 -Monitoring und Recherche.

  

Aufgabengebiete:

 -aufsuchende Beratung und Begleitung von Betroffenen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt im Land Brandenburg,

 -Arbeit mit Kooperationspartner_innen und Gruppen potenziell Betroffener, fallbezogene  und allgemeine Öffentlichkeitsarbeit,

 -Durchführung von Veranstaltungen,

 -Kontaktpflege zu Institutionen der Opferhilfe, regionalen Trägern und Initiativen sowie sonstigen Gremien, Polizei, Verwaltung, Politik und Medien,

 -Dokumentation und Recherche,

 -Teilnahme an Teamsitzungen, Supervisionen und Weiterbildungen.

  

Voraussetzungen:

 -Hochschulabschluss in den Bereichen Soziale Arbeit, Psychologie, Sozialwissenschaften, Rechtswissenschaften oder ähnlichen Bereichen,

 -Beratungserfahrung,

 -sehr gute Kenntnisse in den Bereichen Rechtsextremismus und Rassismus,

 -sichere Kenntnisse in mindestens einer weiteren Sprache,

 -interkulturelle Kompetenz,

 -sicheres Auftreten,

 -Bereitschaft zu flexiblen Arbeitszeiten,

 -sicherer Umgang mit Desktopanwendungen (Linux),

 -Fahrerlaubnis der Klasse B.

  

Vorteilhaft, aber keine Bedingung sind:

 -Beratungserfahrungen mit Traumatisierten,

 -Kenntnisse in Straf-, Zivil-, Ausländer- und Asylrecht,

 -Kenntnis sozialer und politischer Verhältnisse in Brandenburg,

 -Erfahrungen in politischen, bspw. antifaschistischen oder antirassistischen Projekten.

  

Weitere Informationen:

 Die Vergütung erfolgt nach TV-L Entgeltgruppe 10.

Aufgrund der speziellen Anforderungen der Tätigkeit werden People of Color, Schwarze Menschen, Menschen mit Migrationsgeschichte und/oder Muslime bei gleicher Qualifikation bevorzugt eingestellt.

Da im Berater_innenteam zur Zeit mehr Männer* arbeiten, sind wir aus paritätischen Gründen besonders an Bewerbungen von Frauen* interessiert.

 

Bewerbung:

Bewerbungsschluss ist der 8.12.2017

Die Bewerbungsgespräche finden am 20.12.2017 in Potsdam statt.

Bitte die Bewerbung in Form eines aussagekräftigen Motivationsschreibens und eines tabellarischen Lebenslaufes (ohne Zeugnisse, Bescheinigungen, Foto) ausschließlich per E-Mail an info@opferperspektive.de


Anschrift:

Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg
Heinrich-Mann-Allee 107
14473 Potsdam

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