Am 18.05 um 18 Uhr gibt es eine Podiumsgespräch in der Veranstaltungsreihe Brandenburger Baseballschlägerjahre

Im Zuge der Wiedervereinigungfeierlichkeiten erinnert das Aktionsbündnis Brandenburg und die Opferperspektive in Kooperation mit der Partnerschaft für Demokratie Frankfurt/Oder an die Aspekte der Wendezeit, die bei Feierlichkeiten oft ausgeblendet werden: das Erstarken von Nationalismus und Rassismus.

In dieser Zeit galt: Wer sich der rechten Hegemonie nicht anpasste oder nicht dazu gehörte, wurde angefeindet, bedroht, gejagt, verprügelt und sogar ermordet. 

Es war nicht leicht, sich der rechten Dominanz im Land entgegenzustellen. Doch es gab mutige Menschen, die gegen die grassierende rechte Gewalt protestierten und sich mit den Betroffenen solidarisierten.

In der Veranstaltungsreihe kommen die Menschen zu Wort, die Anfang der 1990er Jahre Ausgrenzung, Anfeindungen und rechte Gewalt erlebten und Menschen, die sich dagegen engagierten oder als kritische Beobachter*innen auf die Missstände aufmerksam machten.

Dieses Mal sind auf dem Podium vier Zeitzeug*innen aus Frankfurt/Oder eingeladen:

  • Matthias Dörr (Mitbegründer der Umweltbibliothek Frankfurt (Oder), damals Hausbesetzer, Radiomacher)
  • Kamil Majchrzak (ehemals Student in Frankfurt/Oder, aktiv im Bereich Erinnerungspolitik)
  • Moises Mvuama (Palanca e.V. – Afrikanischer Kulturverein)
  • Maria Wojtas (ehemals Migrationsberatung)

Moderation: Mona Seer

Die Veranstaltung findet auf Zoom statt. Ihr könnt auch über diesen Registrierungslink für die Veranstaltung anmelden.

Mehr Informationen findet ihr hier:

https://www.opferperspektive.de/aktuelles/30jahre

 


Anschrift:

Koordinierungsstelle „Tolerantes Brandenburg“
in der
Staatskanzlei des Landes Brandenburg
Heinrich-Mann-Allee 107
14473 Potsdam