Brecht-Gymnasium in Bad Freienwalde wird 63. „Schule OHNE Rassismus – Schule MIT Courage“

Das Bertolt-Brecht-Gymnasium in Bad Freienwalde (Landkreis Märkisch-Oderland) hat heute als 63. Schule im Land Brandenburg den Titel „Schule OHNE Rassismus – Schule MIT Courage“ erhalten. Die Patenschaft übernehmen das Landesjugendblasorchester Brandenburg, der Linken-Politiker und ehemalige Schüler des Brecht-Gymnasiums, Marco Büchel, sowie der aus Bad Freienwalde gebürtige Komponist und  Pianist Marian Lux.

Baaske begrüßt den Entschluss der Schülerinnen und Schüler, „Schule OHNE Rassismus – Schule MIT Courage“ zu werden. „Das zeigt, dass sich junge Menschen selbständig und engagiert gegen jede Form des Rassismus und der Fremdenfeindlichkeit wenden und das Leben in ihrer Schule mitgestalten wollen. Unsere Schulen sind wichtige Orte bei der Auseinandersetzung mit Intoleranz, Fremdenfeindlichkeit, Ausgrenzung und Gewalt – hier wird die Basis für eine demokratische und humane Welt gelegt. Ich freue mich, dass es im Land Brandenburg immer mehr Schulen mit diesem Titel gibt.“

Die Idee einer „Schule OHNE Rassismus – Schule MIT Courage“ wurde anlässlich des Erstarkens rechtsradikaler Parteien 1988 von Schülerinnen und Schülern sowie Jugendarbeitern in Belgien entwickelt und ist mittlerweile in mehreren europäischen Ländern verbreitet. In Deutschland haben inzwischen mehr als 1.600 Schulen diesen Titel erworben und werden dabei bundesweit vom Verein „Aktion Courage“ unterstützt. In Brandenburg koordinieren die Regionalen Arbeitsstellen für Bildung, Inte­gration und Demokratie (RAA Brandenburg) das Projekt „Schulen OHNE Rassismus – Schule MIT Courage“. Der Titel wird hier seit 1998 vergeben.

Die Voraussetzungen zur Teilnahme an dem Projekt sind:

  • Mindestens 70 Prozent aller Angehörigen einer Schule (Schüler, Lehrer, Sozialpädagogen, Sekretärinnen, Hausmeister etc.) verpflichten sich mit ihrer Unterschrift, sich künftig gegen jede Form von Diskriminierung an ihrer Schule aktiv einzusetzen, bei Konflikten einzugreifen und nachhaltige Aktionen durchzuführen.
  • Mindestens einmal pro Jahr wird ein Projekt zum Thema „Diskriminierung“ entwickelt, um langfristig gegen jegliche Form von Diskriminierung, insbesondere Rassismus, vorzugehen.
  • Schulen ohne Rassismus müssen eine Patin oder einen Paten gewinnen, die oder der das Projekt begleitet und unterstützt.

Mehr Informationen unter:

www.tolerantes.brandenburg.de
www.raa-brandenburg.de
www.schule-ohne-rassismus.org


Anschrift:

Koordinierungsstelle „Tolerantes Brandenburg“
in der
Staatskanzlei des Landes Brandenburg
Heinrich-Mann-Allee 107
14473 Potsdam

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